der Schnitt, den jeder kennen sollte

Als der goldene Schnitt (lateinisch: sectio aurea, proportio divina) bezeichnet man das Teilungsverhältnis einer Strecke oder anderen Größe, bei dem das Verhältnis des Ganzen zu seinem größeren Teil (auch Major genannt) dem Verhältnis des größeren zum kleineren Teil (dem Minor) entspricht. Als Formel ausgedrückt (mit α als Major und b als Minor) gilt:

(α + b) / α = α / b.

Das mittels Division dieser Größen als Zahl berechnete Teilungsverhältnis des Goldenen Schnittes ist eine irrationale Zahl, das heißt eine Zahl, die sich nicht als Bruch ganzer Zahlen darstellen lässt. Diese wird ebenfalls als Goldener Schnitt oder auch als Goldene Zahl bezeichnet. Als mathematisches Symbol für diese Zahl wird meist der griechische Buchstabe Phi Φ, φ, seltener auch Tau Τ, τ oder einfach g, verwendet:

 Φ = α / b = (α + b) / α.

Die Kenntnis des Goldenen Schnittes ist in der mathematischen Literatur seit der Zeit der griechischen Antike (Euklid von Alexandria) nachgewiesen. Vereinzelt schon im Spätmittelalter (Campanus von Novara) und besonders dann in der Renaissance (Luca Pacioli, Johannes Kepler) wurde er auch in philosophische und theologische Zusammenhänge gestellt. Seit dem 19. Jahrhundert wurde er zunächst in der ästhetischen Theorie (Adolf Zeising) und dann auch in künstlerischer, architektonischer und kunsthandwerklicher Praxis als ein ideales Prinzip ästhetischer Proportionierung bewertet. Die wahrnehmungspsychologische Frage der Nachweisbarkeit einer derart besonderen ästhetischen Wirkung ist in der Forschung allerdings umstritten, desgleichen die historische Frage, ob der Goldene Schnitt auch schon bei der Proportionierung von Kunst- und Bauwerken älterer Epochen eine Rolle gespielt hat.

Definition nach Wikipedia

Jedem ist dieses „Ideal“ schon begegnet und wenn man sich die Abbildung rechts einmal genau ansieht, erkennt man eine Kurve in den einzelnen Flächen, die schneckenartig zu läuft. Ja genau, wie ein Schneckengehäuse!

Dies wurde schon im Mittelalter erkannt und berechnet.

Aber auch in der Fotografie und anderen Bereichen läuft einem dieser „goldene Schnitt“ ständig über den Weg. Vereinfacht kann man von der 2/3 tel zu 1/3 tel - Regel sprechen. Auch im Webdesign finden wir diese Regel, in vielen Ansätzen, wieder. Hierbei muss man einfach an das ideale Verhältnis von Header zu Body denken, oder der nächste Teil, Aufteilung von Body in Hauptteil und Sidebar. Hierzu gibt es viele unzählige Quellen und Informationen, von denen ich hier nur einige anmerken möchte, für diejenigen, die sich noch weiter damit auseinandersetzen möchten.