Meta-Tags braucht eigentlich jeder

Der definitive Leitfaden für Meta-Tags die Sie verwenden sollten. Kein vergeudeter Code, sondern genau das, was Sie brauchen.

Zurück zum Wesentlichen! Die ständigen Diskussionen mit Textern und Agenturen über die Matatags regen mich auf. Doch die Realität zeigt, dass diese in der Suche und im SocialMedia sehr schnell konvergieren. Also liegt es an den SEO´s hier das technisch machbare und effektiv nutzbare in der jeweiligen Seite zu implementieren.

Die wichtigste Funktion von Metadaten ist nicht die Fähigkeit Rankings zu beeinflussen, aber die Fähigkeit Ihre Inhalte zu fördern und den besten ersten Eindruck möglich zu machen. Die Big 3 der sozialen Netzwerke ermöglichen Vermarktern Metadaten speziell für den Kanal und darin liegt die Chance, bereitgestellte Titel, Beschreibungen und Fotosin direkte Resonanz mit dem Publikum zu bringen.

Die Common Crawl, eine unglaubliche Ressource, hat eine Microsite namens Web Data Commons entwickelt, wo sie zu identifizierende Trends aus der Common Crawl extrahiert. Schema.org, das neue Schlagwort, erschien in 43,05% der 1811471956 untersuchten Einheiten, die in den 3005629093 URLs auf die 40,6 Millionen Domains erschienen ( August 2012 ) . Die am höchsten vertretenen MikroformatTypen sind bei weitem videoobject (Schema.org) und Breadcrumb (RDFa). Das macht durchaus Sinn, weil diese Beiden den höchsten Durchsatz in den SERPs haben.

Im Vergleich zum Jahr 2010 war RDFa natürlich der beliebteste MetaTag, aber in 2012 kam Schema.org mit enormen Tempo um aufzuschliessen. Man könnte denken, es wäre vernünftiger RDFa anstatt Schema.org zu verwenden, aber mit den Suchmaschinen wird eine höhere Sichtbarkeit von Schema.org erwartet. So ist es eine gute Zeit, um auch diese zu nutzen.

Nun zur Liste:

Nun ist es wichtig sich richtig darauf vorzubereiten. Natürlich ist ein guter Content auf der Seite noch wesentlich wichtiger, aber wenn man es nicht schafft Besucher auf die entsprechende Seite zu bekommen, was ist dann?

1.Page Titel

Wenn wir die wichtigsten On-Page-Faktoren betrachtet, hat der Titel-Tag eine wichtige Funktion übernommen. in einem aktuellen Beitrag wurde festgestellt, dass der Seitentitel sind nicht auf 70 Zeichen, sondern auf pixel Breite begrenzt ist. Also ist eine genaue Anzahl an Zeichen gar nicht zu bestimmen. Ausprobieren ist dabei angesagt. Es gibt genug Tools im Internet, die einem die erstellten Google SERPs anzeigen können.

<title>Bis zu 70 Zeichen Texthier einfügen und Keywords beachten</title>

2.Meta Description

Wenn Sie eine Firmenseite betreiben, sollte hier Ihr Slogan stehen! In einer Studie zum Suchverhalten, die in Zusammenarbeit mit SurveyMonkey erstellt wurde,ist festgestellt worden, dass 43,2% aller Menschen ein bestimmtes Ergebnis aufgrund der Meta Description auswählen.Allerdings sollte die Meta Description schon einen ansprechenden Inhalt haben. Platzmäßig hat man 155 Zeichen zur Verfügung, die dann eben auch in den Google-SERPs angezeigt werden.

<meta name=”description” content=”155 Zeichen mit einer call to action passen hier rein”>

3.Authorship Markup

a) Rel-Author - Dieser MetaTag ist zur Angabe des Autors da und funktioniert mit einem Google+ Profil.Dies wird im <head> Bereich plaziert. Allerdings wurde schnell klar, das ein einzelner Autor oft nicht funktioniert, gerade bei Blogs und so.

<link rel=”author” href=”Hier kommt die Webadresse deines Google+ Profiles rein”/>

b) Rel-Me - Darum wurde eine modulare Form eingeführt, die aber auch in den <head> Bereich eingefügt wird.Für die modulare Version würden Sie XFN´s rel-me emulieren und legen den Link direkt auf der Seite. Ich muss zugeben, das ist eine gute Link Building-Strategie.

<a href=”[profile_url]?rel=author”>Google</a>

Wenn Sie diese Methode verwenden, müssen Sie einen zweiten Schritt eine Überprüfung vornehmen,durch die die Verknüpfung Ihre Inhalte von Ihrem Google+ Profil nehmen kann. Weitere Informationen finden Sie in der Google-Erklärung.

c)Rel-Publisher - Ist ein MetaTag, der den Herausgeber einer Seite definiert. Dies erfolgt auch mit einem Google+ Profil. Allerdings ist dies nur für Firmen und Institutionen relevant. Dazu muss ein Firmen-Profil (Seite) bei Google+ angelegt sein.

<link rel=”publisher” href=”Hier kommt die Adresse des Business Google+ Profils rein”/>

Insgesamt ist der Autor sehr wichtig. Es kann passieren, dass Google die „Sichtbarkeit“ der Seite veringert, wenn kein identifizierter Autor damit gekoppelt ist.

Social Meta Tags

Social Media ist ein riesiger Marktplatz für Content. Aber es ist schwierig hier dann den wirklich guten und wichtigen heraus zu filtern. Wir alle wissen, dass die Nutzer von Google+ sind in erster Linie Tech-Menschen, während die Benutzer auf Facebook beschäftigt sind mit flirten und Twitter-Nutzer sich mit Zeitlinien in der Geschwindigkeit des Denkens gegenseitig bombardieren. Lassen Sie mich über die kanalspezifische Metadaten-Optionen sprechen.

Facebooks-Opengraph ermöglicht es Ihnen, Metadaten anzugeben und zu optimieren, wie  Ihre Inhalte in der Timeline des Benutzers angezeigt wird. Der zusätzliche Nutzen der Verwendung dieser Daten ist, dass durch die Schaffung einer Edge“ in Facebook, Sie einige fantastische Daten der Benutzer über Facebook Insights erhalten.

og:image gibt den Pfad zum Bild an, das später neben dem Eintrag angezeigt werden soll.

<meta property=”og:image” content=”Adresse zum Bild, dass eingebunden werden soll”/>
og:type Dieser Wert dient Facebook dazu die Website korrekt einzuordnen. Eine Liste der “erlaubten” Typen gibt es unter http://opengraphprotocol.org/#types

<meta property=”og:type” content=”nach erlaubter Liste”/>
og:title gibt den Titel der Seite an.

<meta property=”og:title” content=”Hier kommt Ihr Seitentitel rein”/>
og:url gibt die URL der zu verlinkenden Website an.

<meta property=”og:url” content=”Ihre Webseiten-Adresse”/>
og:site_name dies ist der Name der Homepage, der verlinkt wird.

<meta property=”og:site_name” content=”Titel Ihre Webseite”/>

og:description beinhaltet eine Beschreibug Ihre Webseite. Hierzu stehen Ihnen bis zu 297 Zeichen zur Verfügung.

<meta property=”og:description” content=”Jetzt aber mal los und eine gute Beschreibung für Ihre Seite hier einsetzen”/>

Wenn man die Website mit einer Fanpage bei Facebook verbinden möchte, dann ermöglichen einem die folgenden beiden Angaben die Verzahnung der beiden. Damit hat man administrativen Zugriff auf einige Facebook-Funktionen auf der eigenen Website (“Kommentar entfernen”) und erweitert die Statistiken bei Facebook um die Facebook-Funktionen auf der Website.
fb:admins – die IDs der Admins, bei mehreren Admins mit Komma getrennt.

<meta property=”fb:admins” content=”USER_ID”/>
fb:page_id – die ID der Fanpage, mit der man die Website verbinden möchte.

<meta property=”fb:page_id” content=”PAGE_ID”/>

Twitter Cards sind einfach Twitters Antwort auf das Open Graph Protokoll und vielleicht sind sie Ihnen schon in freier Wildbahn begegnet. Aktuell gibt es sieben verschiedene Arten von Twitter Cards, die Unterschiedliches bei Ihren Tweets bezwecken und sich für Sie, je nach Art deiner Website, besser eignen und einen anderen Nutzen davon tragen können. Haben Sie sich nun die für Sie perfekte Twitter Card ausgesucht, kann es eigentlich auch schon losgehen. Zunächst müssen Sie sich allerdings von Twitter verifizieren lassen, solche Twitter Cards benutzen zu dürfen. Dann geht es nur noch darum, die von Twitter gegebenen Meta Tags in Ihre Website einzubauen. Dies kann man rein theoretisch für jede Unterseite einzeln machen, bei Blogs oder Shops mit gleich aufgebauten Artikeln oder Produktansichten hingegen besteht die Möglichkeit, die Meta Tags direkt in das Theme einzubauen.

twitter:card– Dies ist der Karten-Typ. Die Optionen sind summary, summary with large image, photo, player, gallery, app und product. Twitter stellt standardmäßig “summary” ein.
<meta name=”twitter:card” content=”summary”>

twitter:url– Dies ist die Adresse des Inhalts.
<meta name=”twitter:url” content=”Webadresse die wiedergespiegelt werden soll”>

twitter:title–Titel des Inhaltes mit maximal 70 Zeichen.
<meta name=”twitter:title” content=”Titel hier rein mit max.70 Zeichen”>

twitter:description– Eine Beschreibung des Inhaltes mit max. 200 Zeichen.
<meta name=”twitter:description” content=”Inhaltsbeschreibung.”>

twitter:image – Das Bild der Twitterkarte und bitte kein Bild kleiner als 60×60 pixels.
<meta name=”twitter:image” content=”Adresse des Bildes hier eingeben”>

Es gibt noch weitere Tags, die bei Twitter angegeben werden können.Weitere Informationen finden Sie in der Twitter-Karten Dokumentation.

Schema.org - Und hier ist auch der letzte im Bunde. Schema.org wurde im Verbund von Google, Microsoft und anderen ins Leben gerufen. Hier kann man sehr viele Tags anlegen und es ist auch gerade für lokales SEO sehr interessant.

Itemscope=”[pageType]” – where [pageType]is Article, Blog, Book, Event, LocalBusiness, Organization, Person, Product or Review.

itemprop=”name”– This acts as the title attribute of the rich snippet and should be limited to 140 characters.

itemprop=”description”– This is the description of the rich snippet and should be limited to 185 characters

itemprop=”image” This is the image of the rich snippet with an optimal size is 180 x 120. Google+ will shrink this image, but if it is too small it will not be displayed.

und viele weitere. Dazu müssen diese Daten nicht unbedingt in den <head>-Bereich, sondern können, je nach Verwendungszweck, auch im <body> stehen.

Hierzu gibt es ein Developer Tool von Google, dass Ihnen die Erstellung der Schema.org erleichtert.